Männliche U18 fährt als Nordwestdeutscher Meister zur DM

Männliche U18 fährt als Nordwestdeutscher Meister zur DM

Die männlichen Volleyball-Nachwuchsteams der Tecklenburger Land Volleys machen sich im Nordwestdeutschen Raum einen immer besseren Namen. Von welchem Verein starten schon alle männlichen Nachwuchsteams bei Nordwestdeutschen Meisterschaften, drei Startplätze bei Deutschen Meisterschaften, das macht die Verantwortlichen bei den Tebus richtig stolz. „Das ist historisch!“ ist aus dem Tebu-Lager zu hören. Am Wochenende löste die männliche U18 der Tebus in Salzgitter als drittes Team das Ticket für die Deutschen Meisterschaften.

In Salzgitter starteten zwölf Mannschaften, nur zwei qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft.
Im ersten Gruppenspiel ging es für die Tebus gegen den FC Hameln. Es gab noch relativ viele Eigen- bzw. Abstimmungs-fehler, trotzdem gewannen die Sacker-mann-Schützlinge mit 2:0-Sätzen (25:18, 25:13).

Der zweite Gruppen-Gegner die SVG Lüneburg, die sich als Überraschungs-mannschaft entpuppte, war schon von einem anderen Kaliber. Gute Aufschläge bereiteten dem Bundesliga-Nachwuchs im ersten Satz Probleme, aber auch die Annahme der Tebus war oft einen Schritt zu langsam. Vor allem im zweiten Satz wusste das SVG-Team diese Schwäche zu nutzen. 1:1 hieß es nach zwei Sätzen (25:13, 18:25). Im Entscheidungssatz legte Tebu-Angreifer Thomas Klein eine super Aufschlagserie hin, seine Mannschaft führte 9:0. Das war der Grundstein zum 15:9-Satzgewinn.

Als Gruppenerster ging es in die Zwischen-runde. Im besten Spiel des Tages wurde der TV Eiche Horn mit 2:0 (25:21, 25:13) besiegt. Das Block- Abwehr Verhalten der Tebus ließ die Bremer fast verzweifeln. Auch die Annahme stand gut, sodass Max Frese immer wieder die starken Angreifer in der Mitte und über die Außenpositionen fand.

An diese guten Leistungen knüpften die Tebus im ersten Spiel am Sonntag gegen den Oldenburger TB an. Sie waren spielbestimmend und behaupteten sich in den Sätzen mit 25:16 und 25:18.

Auch im letzten Zwischenrundenspiel gegen den TV Baden zeigten sich die Tebus spielfreudig und überzeugten beim 2:0-Erfolg (25:12 u. 25:17).
Im Halbfinale ging es erneut gegen die SVG Lüneburg. Diesmal wurden die Lüneburger fast an die Wand gespielt. „So stark habe ich alle Jungs noch nie spielen sehen, in allen Elementen super.“ konnte Jan Sackermann es gar nicht so richtig fassen, wie souverän sein Truppe die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften eingetütet hatte. Natürlich war die Freude nach dem 2:0-Erfolg (25:10, 25:15) riesengroß.

Im Finale wartete der USC Braunschweig. Die beiden besten Teams des Turniers standen sich gegenüber, allerdings waren mehrere Braunschweiger Spieler nicht topfit und konnten so nicht das spielen, was sie in den Spielen zuvor gezeigt hatten. Auch bei den Tebus gab es Leistungseinbußen, es reichte aber zum 2:0-Erfolg (25:17, 25:22). Vor allem Lasse Raude zeigte am Ende seine ganze Klasse und machte im Finale sein bestes Spiel.

„Es war ein fantastisches Turnier, sehr gut organisiert. Wir spielten unseren besten Volleyball und sind gerade in der Souveränität auch etwas überraschend Landesmeister gewonnen, wenn man bedenkt, dass wir "nur" Dritter bei der SuperQuali waren.“ resümierte Jan Sackermann. Doppelt freuen konnte sich der jüngste Tebu-Spieler Titus Lescow, für den es an seinem Geburtstag die Goldmedaille gab.

Bericht: Josef Gaida

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