Abstieg der 1. Damen so gut wie besiegelt: First Ladies verlieren 2:3 gegen VfL Lintorf

Abstieg der 1. Damen so gut wie besiegelt: First Ladies verlieren 2:3 gegen VfL Lintorf

Die Oberliga-Lichter sind für die Tebus so gut wie erloschen. Der Tabellensiebte SVA Salzbergen steht drei Zähler besser wie die Tebus da. Beide Teams treffen am letzten Spieltag auf den Spitzenreiter VfL Oythe II. Nur, wenn die Spielerinnen um Trainer Moritz Gartemann die Partie gegen den Liga-Primus 3:0 gewinnen, und die SVA Salzbergen zuvor mit 0:3 verliert, würde der bessere Satzquotient für die Tebu-Sechs sprechen. Bei allen anderen Ergebnissen ist der Abstieg für das Laggenbecker Team besiegelt.
„Wir haben einfach in den letzten Wochen ziemlich Pech. Linda war ja wieder krank. In den letzten drei Wochen war von den Leistungsträgerinnen eine immer nicht fit oder nicht beim Training. Da konnte ich kaum in der vollen Konstellation spielen und trainieren lassen. Das macht sich natürlich auch bemerkbar.“ sprach Tebu-Trainer Moritz Gartemann von schlechten Voraussetzungen im Abstiegskampf. In der Partie gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfL Lintorf sah es dabei erst gar nicht so schlecht für die Tebus aus, die auf ihre etatmäßige Zuspielerin Linda Schüttemeyer verzichten mussten, aus. Ihren Part übernahm die Nachwuchsspielerin Sara Lehmeier, die ihre Sache gut machte. Nach verteiltem Spiel gewannen die Tebus die ersten beiden Sätze mit 25:23 und 26:24. Die First Ladies waren sehr konsequent in den Angriffen und agierten aufmerksam in der Abwehr. In den entscheidenden Momenten konnten sie, wie es in den letzten Wochen oft nicht geklappt hat, dann doch den entscheidenden Nadelstich setzen. Als sie auch im dritten Satz mit 5:1 führten, rechnete manch einer vielleicht schon mit dem sechsten Saisonsieg, der sehr wichtig gewesen wäre. Wie schon häufiger in dieser Saison konnte das Tebu-Team die Leistung jedoch nicht konservieren. Nach einem Zwischenstand von 10:10 setzen sich die Gäste ab (20:14, 24:21). Am Ende siegten sie mit 25:22. Der Lintorfer Satzgewinn zeigte im Tebu-Team richtig Wirkung. 1:9, 2:12 und 5:14 lag es im vierten Satz zurück. Der zweite Lintorfer Satzgewinn war mit 25:15 ziemlich deutlich. Im Entscheidungssatz lag der Gastgeber erst mit 2:5 zurück, verkürzte auf 4:5. 8:10 hieß es, als den Tebu-Spielerinnen nur noch ein Punkt gelang. Mit einem 9:15-Satzverlust war die 11. Saisonniederlage besiegelt.
„Ich bin mit der Leistung in den ersten beiden Sätzen eigentlich zufrieden und auch Teile vom dritten Satz waren in Ordnung. Dann fehlte auf lange Sicht aber einfach die Konstanz und dann geben wir das Spiel eben noch ab.“ resümierte Moritz Gartemann.

Bericht: Josef Gaida

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