3. Damen verpasst vorzeitigen Titelgewinn

3. Damen verpasst vorzeitigen Titelgewinn

Die dritte Damenmannschaft der Tecklenburger Land Volleys hat den vorzeitigen Titelgewinn in der Volleyball-Damen-Bezirksklasse (NWVV) verpasst. Im letzten Heimspiel kassierten die Tebu-Spielerinnen gegen den Tabellendritten VG Hollage/Lechtingen III eine 2:3-Niederlage. Damit wird die Meisterschaftsfrage erst am letzten Spieltag, der am nächsten Wochenende stattfindet, entschieden. Dabei hatte die Partie so gut für den Gastgeber begonnen. Die Gäste hatten zunächst große Annahmeprobleme, spielten viele Bälle an die Hallendecke. Mit 9:2 und 12:4 führten die Spielerinnen um das Trainerduo Kerstin Keller/Luca Bosse deutlich. Die Führung schmolz zwar etwas zusammen, doch beim Stand von 24:18 hatten die Tebu-Spielerinnen ihren ersten Satzball. Begünstigt durch eine jetzt schwache Tebu-Annahme holten die Gäste Punkt für Punkt auf und waren am Ende mit 26:24 erfolgreich. „Das war ein Geschenk für den Gegner. Es gab zu viele Missverständnisse. Wo ist die Spannung?“ machte Kerstin Keller auf die Fehler aufmerksam. Im zweiten Durchgang gab es Parallelen. Die Tebu-Sechs führte mit 5:0 und 7:4. Wieder konterten die Gäste, führten erstmals mit 12:11. Anschließend war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 23:21 führten die Gäste in der Crunchtime, dann glichen die Tebus zum 23:23 aus und machten auch die Punkte zum 25:23-Satzgewinn. Im dritten Durchgang erspielten sich die Tebus immer wieder Führungen (7:4. 14:10, 20:17), mussten aber stets wieder den Ausgleich hinnehmen. Die Schlussphase gehörte dem Gastgeber, für den es mit 25:21 den zweiten Satzgewinn gab.
Im vierten Satz gehörte der Beginn auch wieder dem Tebu-Team (6:2 u. 7:4). Die Gäste spielten trotz des Rückstandes unbekümmert weiter, steigerten sich vor allem im Block. Außerdem deckten sie durch ihr gutes Aufschlagspiel immer wieder Annahmeschwächen bei den Tebus auf. Nach einen Zwischenstand von 15:15 führten sie mit 18:15. Die Tebusglichen zwar aus, aber wieder gingen die Gäste mit 23:20 in Führung. Am Ende punkteten sie durch eine verschlagene Tebu-Angabe zum 25:22-Satzgewinn. „Macht mich nicht wahnsinnig, ihr könnt das.“ äußerte Kerstin Keller ihren Unmut.
Im Entscheidungssatz lagen die Tebus schon mit 2:7 hinten, als Sara Lehmeier ihr Team mit einer Aufgabenserie wieder ins Spiel zurückbrachte. 12:12 hieß es in der Crunchtime, als nicht zuletzt mehrere Tebu-Fehler den 15:12-Erfolg für die Gäste ermöglichten.
Als Fazit ist festzuhalten, dass kaum eine Tebu-Spielerin ihre Normalform erreichte. Es wurden Fehler gemacht, die sonst nicht passieren. Vor allem in der Ballannahme gab es diesmal zu viele Defizite, auch die Angreiferinnen agierten in einigen Phasen viel zu zaghaft.

Dass die jungen Spielerinnen es viel besser können, wollen sie am Wochenende am letzten Spieltag in der Partie gegen denSVC Belm-Powe II beweisen und aus eigener Kraft den Titel holen. Das Trainergespann Kerstin Keller/Luca Bosse wird vermutlich in dieser Woche auch im mentalen Bereich arbeiten müssen. Wie sagt Kerstin Keller doch so schön: Ihr könnt das.

Bericht: Josef Gaida

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